DIE NÄCHSTEN AUSSTELLUNGEN BEI KUNSTpART

17. August bis 6. September 2026


JACQUELINE KAESLINKERAMIK


BEGEGNUNGS—MOMENTE

Die teils monochrom gehaltenen, teils farbig glasierten Büsten und Ganzkörpergestalten laden ein, sich auf sie einzulassen und in einen Austausch mit ihnen zu treten. Ob als Einzelfiguren oder in Zweier-, Dreier- oder Vierergruppen vereint – die Gestalten zeichnen sich durch ihre Ausdrucksstärke aus, welche zwischen in sich gekehrte Nachdenklichkeit und nach aussen gerichteter Kommunikation mit dem Betrachtenden oszillieren. 

Es ist das Bestreben momentane Stimmungen einzufangen und in einen – der Widerspruch im Begriff sei hier erlaubt – lebendigen Dauerzustand zu überführen. Je nach Blickwinkel des Betrachtenden rufen die Figuren unterschiedliche, ja sogar gegenläufige Gefühle und Assoziationen hervor. Bei all ihren Ambivalenzen behalten sie dabei ihre äussere Geschlossenheit, ihr inneres Gleichgewicht aber auch stets etwas Geheimnisvolles bei.


ANWESENHEIT DER KÜNSTLERIN:

Mi 26. August & Do 27. August, 15 – 18 Uhr

Mi 2. September & Do 3. September, 15 – 18 Uhr

 

VERNISSAGE:

Mittwoch 19. August, 16 – 20 Uhr


FINISSAGE:

Samstag 5. September, 13 – 17 Uhr                                       


8. bis 26. September 2026


WOLFGANG INK MARK ZIEGLER alias NEAN — 

2,5: INSTALLATION + PERFORMANCES


DIE INSTALLATION 2,5 stellt Wandobjekte zwischen der zweiten und der dritten Dimension aus. 

Mit Aquarell, Gouache oder Acryl doppelseitig grundierte Papierblätter hängen an Stangen, die sie in der Luft frei schweben lassen. Ebenfalls mit Farbstift doppelseitig übermalt, bieten die ausgeschnittenen Blätter nicht eines, sondern zwei ebenbürtige Kunstwerke in einem. Dank dieser anspruchsvollen Ergänzung entkommen sie dem für Zeichnungen sonst üblichen Schicksal, der Einrahmung.


Zeichnungen oder Skulpturen?

Manchmal dick, manchmal dünn besitzen die mit Stiftfarben völlig bestrichenen Papierblätter eine unterschiedliche Schwere. Die dünnen erhalten beim Aufhängen etwas Wölbung, während die dicken stramm bleiben. Dadurch und durch ihre ausgeschnittene Form und ihre zahlreichen Löcher steigen die Zeichnungen in den Bereich Plastik, zu dem sie dennoch als Bilder nicht gänzlich gehören dürften.  Bilder ja, aber selbstständig, d.h. nicht als Entwurf für ein weiteres Bild legitimiert. Zum ersten Mal in der Kunstgeschichte wird eine einheitliche Serie von doppelseitigen Zeichnungen ausgestellt; so entsteht eine neue Gattung: die installative doppelseitige Zeichnung.


Während der PERORMANCES werden alle Zeichnungen anders ausgestellt. Der Künstler wechselt deren Vorder- und Rückseite in Anwesenheit von Publikum. Soweit es iAusstellungsraum genügend Platz gibt, sind Besucherinnen und Besucher willkommen, ihre Meinungen und Wünsche zu äußern, wonach der Künstler sich dann richtet, um die Zeichnungen weiterzudrehen und zu bewegen. Die Performances folgen dem Prinzip des Multipositionismus, wonach der Seitenwechsel, sei er hoch- oder querformatig, oder entweder von hinten oder vorne, die Relevanz einer besten Seite und folglich einer einzig bestmöglichen Komposition übertrifft.


DIE PERFORMANCES 2,5:

Freitag 11. 9. und Freitag 18. 9. von 18:00 bis 19:00 Uhr

13. bis 24. Oktober 2026


ROLAND LANGBILDER

ANNE-KÄTHY JUCHGLASOBJEKTE


IM BANN VON FARBEN UND FORMEN


ROLAND LANG

Er absolvierte die Ausbildung zum Schriftenmaler. Dazu bestand für ihn die Möglichkeit die Kunstgewerbeschule in Basel zu besuchen. Im Anschluss machte er eine Zusatzlehre als Hochbauzeichner. Die hier entwickelten Kompetenzen im Konstruieren von Perspektiven kommen in der Tiefenwirkung seiner Bilder immer wieder zum Ausdruck.

Licht prägt die Bilder von Roland. Durch seinen gezielten Einsatz hebt er ganz alltägliche Dinge und Szene in ihrer einfachen natürlichen Schönheit hervor und gibt den Werken den Eindruck von Lebendigkeit und Authentizität. Seine Werke sind geprägt von mediterranen Einflüssen, die mit Acrylfarben und -Paste und durch die Verwendung von Naturmaterialien entstehen.

Erfolgreiche Ausstellungen im In- und Ausland bestärken und motivieren ihn seinen Weg weiterzugehen.

www.lang-art.ch


ANNE-KÄTHY JUCH

Seit über 40 Jahren arbeitet Anne-Käthy mit Glas.
In dieser Zeit hat sie viele Seminare in der Schweiz und
in den USA bei international bekannten Glaskünstlern besucht und ihr Wissen in Workshops weitergegeben.


Für diese Ausstellung hat sie ausschliesslich Werke geschaffen, die sie in mehreren Bränden im Glasofen zu finalen Objekten geformt hat. Dabei achtet Anne-Käthy darauf, dass die verschiedenen Eigenschaften des Glases, die sie faszinieren, wie Transparenz, Farbigkeit, Glanz und Lichtreflexe, zur Geltung kommen. In der Ausstellung sind Bilder mit Tiefenwirkung und Farbspiel aus mehrlagigen Glasschichten zu sehen, wie «gemalte» Bilder aus geschmolzenem, pulverförmigem und granuliertem Glas, sowie auch Kleidungs- und Maskenobjekte, die sie mit verschiedenen Techniken geschaffen hat.


VERNISSAGE: Samstag 17. Oktober, 14 – 17 Uhr

27 Oktober bis 14. November 2026


NICOLE LIMAOBJEKTE

NOORA LINDA HELENA REYMALEREI


NICOLE LIMA ist eine autodidaktische Künstlerin. Ihr Schaffen kennt keine festen Grenzen. Mit Draht, Gips, Ton, Bronze und verschiedensten Materialien entstehen Objekte, Skulpturen und Collagen, die von Neugier, Experimentierfreude und einem feinen Gespür für Formen und Geschichten geprägt sind.

Ihre Werke laden dazu ein, genauer hinzusehen. Sie überraschen, regen zum Nachdenken an und schenken zugleich Leichtigkeit. Mit ihrer Kunst möchte Nicole Lima Menschen berühren – manchmal mit einem Schmunzeln, manchmal mit stillem Staunen, oft mit beidem zugleich.


NOORA LINDA HELENA REY

„Mit dem Auge denken“ steht auf einer ihrer unzähligen Kunstmappen. Kaum ein Satz beschreibt das künstlerische Schaffen von Noora Rey treffender. Für sie war Kunst eine Sprache, wo Worte nicht ausreichten – ein Ort, an dem Gedanken, Gefühle und Wahrnehmungen Gestalt annehmen konnten.

1983 geboren, verbrachte Noora Rey ihre ersten Lebensjahre in der Surselva. Als Tochter einer finnischen Mutter fand sie auch in den finnischen Wäldern Inspiration. Das Ungekünstelte, die nordische Melancholie und die Suche nach dem Ursprünglichen spiegeln sich immer wieder in ihrer besonderen künstlerischen Sprache. 

Noora Linda Helena Rey verstarb am 7. Februar 2021 im Alter von 37 Jahren.

Ihre Kunst lebt weiter.


ZUR AUSSTELLUNG

Zwei Künstlerinnen. Zwei unverwechselbare Handschriften. Unterschiedliche Wege, unterschiedliche Ausdrucksformen – und doch eine gemeinsame Sprache.

Die Werke von Nicole Lima und Noora Rey treten in einen stillen Dialog. Sie laden dazu ein, Verbindungen zu entdecken, Kontraste auszuhalten und der eigenen Wahrnehmung zu vertrauen.

Die beiden Künstlerinnen sind sich nie begegnet. Erst ihre Werke treten in dieser Ausstellung miteinander in einen Dialog. 

Die Arbeiten von Noora Linda Helena Rey werden dafür in memoriam aus ihrem umfangreichen Nachlass ausgewählt und neu zusammengestellt – getragen von dem Wunsch, dass ihre Kunst weiterlebt. Denn manchmal begegnen sich nicht mehr die Menschen, sondern ihre Werke.

17. bis 28. November 2026


BEA DENSSHOLZ – BILD – TON


HOLZ

Beim Holz wird weggenommen. Alles, was nicht zur Figur gehört, die ich darstellen will, wird abgetragen und kann nicht mehr hinzugefügt werden.


BILD

Beim Bild wird gezeigt. Von dem, was ich sehe, treffe ich eine Auswahl und diese versuche ich bildlich festzuhalten.


TON

Beim Ton wird aufgebaut. Ich beginne bei null. Durch Hinzufügen oder wieder wegnehmen des Materials entsteht schrittweise die Figur, die ich im Kopf habe.